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Dienstag, 8. April 2014

Warum es keine Wandererin gibt - feminine Personenbezeichnungen -- Duden


Warum es keine Wandererin gibt - feminine Personenbezeichnungen
aus: Duden


Hätten Sie es gewusst?
Warum es keine Wandererin gibt - feminine Personenbezeichnungen

Mit der Gleichstellung der Geschlechter nehmen wir es im Deutschen bekanntlich sehr genau. 
Zu nahezu jeder maskulinen Personenbezeichnung gibt es auch eine feminine, 
in aller Regel abgeleitet durch das Suffix -in
Hier ein paar interessante Besonderheiten:

Im Allgemeinen lassen sich feminine Personen- oder Berufsbezeichnungen 
im Deutschen problemlos durch Anhängen der Endung -in an das maskuline Wort bilden, 
sei es an den vollständigen Stamm (Dieb – Diebin, Chef – Chefin) 
oder an den Stamm ohne das auslautende -e (Bote – Botin, Germane – Germanin)
So wird aus dem Minister eine Ministerin, aus dem Redakteur eine Redakteurin
aus dem Lehrer eine Lehrerin, aus dem Gatten die Gattin.

In Einzelfällen kommt es zu einer Umlautung

etwa wenn aus dem Gott die Göttin, aus dem Arzt die Ärztin wird.
 

Vorsicht ist allerdings geboten bei Substantiven auf -erer: 
Hier wird – ursprünglich wohl aus klanglichen 
Gründen – die Endung -in an die Stelle des zweiten -er gesetzt. 
So wird also aus dem Zauberer keine Zaubererin, sondern eine Zauberin
aus dem Eroberer wird eine Eroberin
aus dem Herausforderer die Herausforderin
aus dem Wanderer eine Wanderin.






Quelle: Duden- Newsletter vom 8. April 2014

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für diese einleuchtende Erklärung!

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